Samstag, 2. März 2013

Landesgartenschau 2020 Überlingen

Ein in Überlingen heiß diskutiertes Thema ist die geplante LGS 2020. Es gibt eine große Befürwortung, aber auch sehr engagierte Ablehner. Um die Entscheidung den Bürgern zu überlassen, hat der Gemeinderat eine Bürgerbefragung am 19. April beschlossen. Vorher wird es am 20. März um 19 Uhr eine große Infoveranstaltung geben.

Natürlich haben sich auch die Überlinger Taucher mit dem Thema befasst, denn sowohl die TGÜ als auch das BAT haben ihre langjährigen Taucherplätze im geplanten Westpark und wir wollen diese auch behalten.

Zur gegenseitigen Information hat sich der Vorstand der TGÜ Ende Januar mit Verantwortlichen der Stadt getroffen, um Vorstellungen und Ideen auszutauschen.  Dann trafen sich auf Einladung des BAT am 15.2. die Vertreter von BAT und TGÜ, die jeweiligen Präsidenten des BTSV und des WTSV, der Arbeitskreis "Sicheres Tauchen" und weitere Mitglieder auswärtiger Vereine mit Vertretern der Stadt.

Sehr konstruktiv wurde diskutiert und Vorschläge  unterbreitet, wie künftig der Tauchsport im Westen Überlingens stattfinden kann. Da der Bürgerentscheid noch offen ist, konnte von der Stadt natürlich nicht in Details gegangen werden. Die ganze Vorplanung ist vorläufig. Trotzdem ist es wichtig, dass frühzeitig auf die Belange der heimischen und der auswärtigen Taucher Rücksicht genommen wird. Die Teilnehmer waren erfreut zu hören, dass diese sehr ernst genommen werden. Man war sehr erstaunt, die Zahl "über 70.000" Tauchgänge jährlich zu erfahren. Hier kann man Pläne sehen, der den aktuellen Stand der Vorplanung zeigen.

Teilweise wird das Ufer renaturiert, aber beim TGÜ Plätzle muss wegen der geschützten Bäume die Mauer bleiben.
  Auch die Bedeutung des Campingplatzes, nicht nur für Taucher, wurde angesprochen. Es besteht die Hoffnung, dass der Gemeinderat die Argumente für einen Erhalt des Platzes positiv sieht und entsprechend entscheidet.

Campingpark: Ändern wird sich auf jeden Fall etwas, da ein durchgehender Uferweg zur Silvesterkapelle angelegt wird


Aber: Wir als Taucher sind gefragt, dies auch deutlich zu machen! Alle auswärtigen Taucher, die den Platz nutzen, sollten das in Briefen an die Stadt oder auch in Leserbriefen an den heimischen Südkurier deutlich machen. Man sollte ruhig auch auf die wirtschaftliche Bedeutung (Therme Nutzung, Gastronomie,...) der vielen Besucher hinweisen.
Gerne könnt Ihr euren Kommentar auch hier hinterlassen, wir werden ihn gerne in die Diskussion einbringen.

Montag, 7. Januar 2013

So war das 42. Dreikönigstauchen in Überlingen

Aus und vorbei: Das 42. Überlinger Dreikönigstauchen 2013 ist Geschichte. Aber für die Nachwelt wollen wir noch ein wenig davon berichten.
Mit etwa 250 registrierten Besuchern fiel der Besuch etwas geringer aus, als erwartet. Woran lag es? Das Wetter machte mit, nicht zu kalt, kein Regen. Der Wasserpegel war deutlich höher als normal um diese Jahreszeit üblich, trotzdem war es glasklar. Mit 4 Grad an der Oberfläche und den üblichen ca. 6 Grad in der Tiefe doch auch nicht zu kalt, oder?

Hans Boss: Sein 5231. Tauchgang ist noch nicht vermerkt
Unserem langjährigen Dauergast, dem mittlerweile 73jährigen Hans Boss aus Freiburg, war es nicht zu kalt. Als einer der ganz wenigen Besucher taucht er noch in einem Nassanzug und das dann gleich 55 Minuten lang. Er war wie üblich früh um 7 Uhr schon da, kletterte aus seinem roten VW Bus und ließ sich als Nr. 1 um 7.20 Uhr ins Kontrollbuch eintragen. Schon oft erfolgreich ("Der frühe Taucher findet die Kiste...!" , hatte er dieses Mal bei seinem 5231. Tauchgang kein Glück bei der Schatzsuche.



Früher "Barbarossa", heute der "Nikolaus"
"Ich kenne fast jede Ecke, aber dieses Mal habt Ihr wohl ein neues Versteck gefunden?" Er nahms mit großzügigem Humor: "Sollen doch die Jungen auch mal Glück haben!"




Es dauerte ziemlich lange, bis es einem glücklichen Team der DLRG Ravensburg gelang, die Schatzkiste zu finden.

Dennis Pangratz, Matthias Laizle und Fabian Wünsch drehten gleich zu Beginn ihres Tauchgangs um 11 Uhr erst mal eine kurze Gewöhnungsrunde durch den Überlingen Mantelhafen. Und siehe da: In einem 1m dicken Rohr entdeckten sie die Schatzkiste eher zufällig. Unter den Augen von vielen Zuschauern brachten sie das schwere Stück zur Treppe. Da der Schlüssel ohnehin gerade nicht auffindbar war, beschlossen die drei, erstmal den geplanten Tauchgang zu beenden. "In 30 Minuten kommen wir"!


Unter dem Beifall der anderen Taucher schleppten die drei Glücklichen die schwere Kiste an Land und posierten noch schnell für ein Gruppenfoto für die Fotografen.


 
Nach ihrem Tauchgang, der Schlüssel war mittlerweile auch da,  wurde die Kiste geöffnet. Zusammen mit dem 1. und 2. Vorstand der TGÜ, Uli Stoermer und Thomas Schmitz, freuten sich die DLRG Taucher über den wertvollen glänzen- den Inhalt. Großzügig, wie alle Schatztaucher in den Jahren zuvor, überließen sie den Inhalt samt Kiste der TGÜ, damit diese im nächsten Jahr wieder versteckt werden kann. Lediglich die Flasche Taucherwasser wollten - und durften - sie behalten.




Nach dem Tauchgang geht man zum Taucherhock der TGÜ ins gemütliche Vereins- heim über der Tiefgarage der Post. Bereits draußen konnte man sich mit einem heißen Glühwein aufwärmen (ja! Im nächsten Jahr gibt es auch einen alkoholfreien, versprochen!) und sich mit einer guten roten Wurst und einem Fleischkäsebrötchen stärken.


Im Clubraum selbst konnte man sich nicht nur an den von Yvonne mit Blumen geschmückten Tischen seinen Dreikönigstauchen-Stempel ins Logbuch drücken und dazu einen heißen Kaffee genießen. Wer wollte, bekam auch sein Bierchen, damit das fachsimpeln mit den Taucherfreunden nicht zu trocken blieb.

Bleiben noch einige Danksagungen: Alle TGÜ Aktiven haben viele Stunden in die Vorbereitungen  und Durchführung dieses Traditionstreffens investiert, dafür kam große Anerkennung von allen Gästen. Zwei dieser Gäste aber halfen spontan selbst aktiv mit: Britta und Konrad aus Stuttgart. Britta verkaufte charmant die traditionellen Buttons, deren Erlös der TGÜ helfen soll, die Kosten der Veranstaltung zu tragen. Kaum einer entzog sich ihrem Angebot und zückte die Geldbörse, um für wenig Geld den Button zu erstehen. Für viele ists ohnehin bereits ein Sammelobjekt. Vielen Dank!! Großen Dank auch an die DLRG, Wasserschutzpolizei und der Helios Klinik, die die Druckkammer des BTSV in Bereitschaft hielt. Zum Glück blieben alle - wie seit bestehen des Dreikönigstauchens - arbeitslos. Aber es ist beruhigend, die aktiven Helfer einsatzbereit zu wissen.









Gegen 14 Uhr waren dann auch die letzten Taucher wieder an Land und wurden aus dem Kontrollbuch ausgetragen.


Schnell noch ein Gruppenfoto zur Erinnerung:
Das 42. Dreikönigstauchen war wieder ein Erlebnis, zum 43. im Jahr 2014 wird man sich wieder sehen! Und dann kommen auch alle die Taucher wieder dazu, denen in diesem Jahr das Wetter wohl zu gut war, sie stattdessen vielleicht lieber zu Hause das Dreikönigs-Skispringen am TV verfolgten. Oder beim Dreikönigstreffen der FDP in Stuttgart waren... . Merkts euch: Das Dreikönigstauchen in Überlingen  geht immer vor!
Weitere Berichte:
Online Bericht im SÜDKURIER
Schwäbische Tagblatt
DIE WELT   SWR.de   ARCOR.de    auf YOUTUBE    BILD.de    Volksfreund.de   Schwäbische.de

Mittwoch, 21. November 2012

42. Dreikönigstauchen der TG Überlingen

Am 6. Januar ist es wieder soweit: Zum 42. mal findet das internationale Dreikönigstauchen der Tauchgruppe Überlingen statt. Mittlerweile sind es schon mehrere Tauchergenerationen, die den ersten Tauchgang des neuen Jahres in Überlingen am Bodensee absolvieren. Bisher unwidersprochen wird das Dreikönigstauchen als das größte Winter-Tauchertreffen Europas angesehen.

Die begehrte Schatzkiste der TG Überlingen
Was vor 42 Jahren mit wenigen einheimischen Tauchern als ein Spaß begann, hat sich mittlerweile zu einem etablierten Massenspektakel entwickelt. Spaß macht es immer noch! Bis zu 350 Taucher fanden schon den Weg zum Überlinger Mantelhafen. Doch keine Sorge, unter Wasser ist Platz genug, zumal die Taucher ja nicht alle gleichzeitig abtauchen. Die ersten frühen Gäste steigen schon um 7 Uhr in das oft recht kühle Wasser, während die letzten sich bis 14 Uhr Zeit lassen. Diese später tauchenden Froschmänner und -frauen haben dann allerdings keine Chance mehr, die seit vielen Jahren versteckte - gut gefüllte - Schatzkiste zu finden: Meist ist die bis spätestens 10 oder 11 Uhr gehoben. Manche Tauchfreunde kommen seit vielen Jahren und kennen mittlerweile nahezu jeden Winkel unter Wasser, wo die begehrte Kiste versteckt sein kann. Unter den Augen der vielen Zuschauer und vor den Linsen der TV Teams und Pressefotografen wird die Kiste dann an Land gehievt und der Inhalt ausgebreitet: Säckeweise Gold(-sand), glänzende Kunstwerke und  neben einem nützlichen Taucherutensil auch eine Flasche Taucherwasser erfreuen die glücklichen Finder.

Doch auch die nicht so erfolgreichen Schatzsucher  können sich nach dem Tauchgang an Land verwöhnen lassen: Die emsigen Mitglieder der TG Überlingen braten und brutzeln, schenken heißen Glühwein ein und sorgen sich auch sonst um das Wohl der Gäste.

Unmittelbar am Mantelhafen befindet sich der Clubraum der TGÜ, wo man sich trifft, fachsimpelt und den Stempel fürs Logbuch bekommt. Käuflich erwerben kann man natürlich wieder den Dreikönigstaucher-Button, von vielen ein begehrtes Sammlerobjekt.  Mit dem Erlös für diese Buttons finnanziert die TGÜ die beliebte Veranstaltung.

Da in diesem Jahr Dreikönig wieder mal auf einen Sonntag fällt, werden auch viele Taucher aus dem benachbarten Ausland erwartet. Trotzdem ist eine vorherige Anmeldung nicht erforderlich: Einfach kommen, am besten im Parkhaus umziehen, an der Kontrolle anmelden und dann abtauchen! Viel Spaß!

Selbstverständlich ist auch für die Sicherheit der Gäste gesorgt: DRK, DLRG und Wasserschutz-
polizei sind vor Ort. Natürlich ist auch die Druckkammer im nahen Helios Krankenhaus einsatzbereit. 


Montag, 25. Juni 2012

Riesige Unterwasserwellen im Bodensee?

In einem sehr interessanten Artikel berichtet der Südkurier am 26.6. über mysteriöse starke Unterwasserwellen im Bodensee. Interessant wäre es zu wissen, ob Taucher davon mal betroffen waren.

Mittwoch, 4. April 2012

Tische und Stühle im Bodensee

Der Südkurier berichtet heute:

Taucher der Wasserschutzpolizeihaben am Montagnachmittag zwischen 14 und 16 Uhr im Bodensee vor der Überlinger Promenade in Höhe „Paganini“ einen Tisch und 17 Stühle zu Tage gefördert. Auslöser des Einsatzes war das das teilweise Fehlen der Terrassenbestuhlung des Lokals und der Verdacht, dass Unbekannte sie in den Bodensee geworfen hatten. Tatsächlich holten die Taucher aus Tiefen von bis zu 22 Metern einen Tisch und 12 Stühle, bei denen es sich um Mobiliar des „Paganini“ handelt. Weiter fünf Stühle, die schon längere Zeit im Wasser lagen und nur noch als Müll entsorgt werden konnten, stammen vermutlich von Lokal „Mikonos“. (mba)

Das erinnert die Taucher der Tauchgruppe Überlingen an die hunderte von Sandsäcken, die wir vor Jahren in einer großen Aktion zusammen mit der Feuerwehr Überlingen aus dem See holten: "Idioten" hatten die Säcke, die als Schutz vor dem damaligen Hochwasser dienten, im See "entsorgt".

Freitag, 16. März 2012

Neue Druckkammer im Helios Spital Überlingen

Am Samstag, dem 21. April 2012, veranstaltet das HELIOS Spital Überlingen ein "Tag der offenen Tür". (Von 10-17 Uhr)
Diesen Tag nutzt der BTSV-Vorstand und das Druckkammer-Team um Stephan Greiner dazu, der Öffentlichkeit die neue Druckkammer vorzustellen.
Sollte der Zeitplan eingehalten werden, wird die Kammer zu diesem Termin betriebsbereit im renovierten Raum stehen.
Eine Einweihungsfeier mit Festakt findet am 16. Juni 2012 statt. Hierzu gibt es eine separate Einladung an alle beteiligten Stellen.
Wer sich also schon vorab die Druckkammer anschauen will, ist am 21. April herzlich willkommen.

Bodensee Schutzzone Sipplingen in Kraft

Zum Schutz der Seewasserentnahmeanlagen des Zweckverbands Bodensee-Wasserversorgung (BWV) haben das Landesministerium für Verkehr und Infrastruktur sowie das Landratsamt Bodenseekreis eine Verordnung erlassen. Kern der neuen Regelung ist ein rund 1800 Meter langer und etwa 400 Meter breiter Sperrbereich parallel zum Bodenseeufer ab dem Spetzgarter Hafen bis etwa zum Beginn des Kiesufers westlich des Seepumpwerks. Dieser darf von Wasserfahrzeugen jeglicher Art nicht befahren werden. Auch für Schwimmer und Taucher ist der Bereich tabu. Allerdings fallen ein 50 bis teilweise 100 Meter breiter Wasserstreifen entlang des Ufers und der Uferbereich selbst nicht in die Verbotszone. Baden und Wassersport mit nicht motorisierten Fahrzeugen sind dort weiterhin möglich.
Zum ganzen Bericht des BTSV
Die Lage der neuen Schutzzone Sipplingen